Tagung am 12. Juni 2025 an der Pädagischen Hochschule Graz und im CoSa
Wie sieht ein Klassenzimmer aus, das wirklich Zukunft atmet?
Und was passiert, wenn engagierte Menschen zusammenkommen, um genau daran zu arbeiten?
Bei der 5. Netzwerktagung des Mädchen* & Technik Netzwerks in Graz wurde genau dieser Raum geöffnet: für Austausch, Inspiration und ganz konkrete Ideen, wie wir Mädchen* und junge Menschen nachhaltig für Technik begeistern können.

Auftakt & Impulse
Den Start machte Marion Starzacher (Pädagogische Hochschule Steiermark, Fachbereich Technik & Design) mit einer herzlichen Begrüßung und der Einladung, diesen Tag als gemeinsamen Denk- und Möglichkeitsraum zu nutzen.
In der anschließenden Keynote nahm uns Krishan Mohan Patel (PH Steiermark & TU Graz) mit in die Welt der Zukunftstechnologien:
„Empowering Future Classrooms: Integrating AI and Emerging Technologies into School Education“
Er zeigte praxisnah, wie Künstliche Intelligenz, AIoT und cloudbasierte Tools nicht nur Technologien sind, sondern echte Hebel für:
- mehr Kreativität
- mehr Engagement
- und vor allem mehr hands-on Lernen sein können.
Hands-on: KI erleben
Im anschließenden Workshop zeigte Sonja Macher (InnovationsMacherIN & MINT-Region Wien West), wie KI konkret erlebbar wird: Die Teilnehmenden arbeiteten mit dem Scratch Lab, experimentierten mit Gesichtserkennungs-KI und entwickelten eigene Anwendungen mit Teachable Machine – inklusive erster Einblicke in KI-Training und Datensätze. So wurde deutlich, wie niedrigschwellig und kreativ der Zugang zu KI im Bildungskontext gestaltet werden kann.
Perspektivenwechsel im CoSA
Am Nachmittag ging es weiter ins Center of Science Activities (CoSA), wo Nikola Köhler-Kroath (Leitung CoSA) die Teilnehmenden auf eine interaktive Entdeckungsreise mitnahm.Hier wurde spürbar, was gute MINT-Vermittlung ausmacht:
– selbst erleben
– selbst entdecken
– selbst Fragen stellen
Austausch, Ideen & Micro-Workshops
Den Abschluss bildete ein intensiver Wissensaustausch mit Micro-Workshops, moderiert u. a. von Christina Adorjan (Verein Technologykids).
Das Besondere:
Nicht nur konsumieren – sondern selbst einbringen.
Teilnehmende teilten ihre eigenen Workshop-Ideen, Methoden und Erfahrungen und nahmen gleichzeitig neue Impulse mit zurück in ihre Praxis. Ein echter „Ideen-Vorrat“ für zukünftige Formate entstand.
Was bleibt?
Ein Tag, der gezeigt hat:
- Wie wichtig Netzwerke für Veränderung sind.
- Wie viel Kraft in gemeinsamem Lernen steckt
- Und wie zentral frühe, positive und hands-on Erlebnisse sind, um neue Zugänge zu Technik zu schaffen
Oder anders gesagt:
Zukunft passiert nicht irgendwann – sie wird genau in solchen Räumen gestaltet.
